Aktuelles
Vorträge, Publikationen, Presse und Datenstände. Was seit dem Start des Compass passiert ist, in umgekehrter zeitlicher Reihenfolge.
IT Summit by heise: Der Sovereign Cloud Compass
Im von der iX-Redaktion kuratierten Programm. Eine Live-Demo zeigt, wie sich der Compass auf den eigenen Anwendungsfall konfigurieren lässt, Mindestanforderungen als Dealbreaker gesetzt werden und daraus eine EU-Souveränitätsbewertung entsteht.
Nachkalibrierung: KI-Verarbeitungsort und Betreiberzugriff
Nicht speichern ist nicht dasselbe wie nicht zugreifen können. Beim KI-Betreiberzugriff begründen Statelessness, Ephemeral-Modi, Mandantentrennung oder dedizierte Kapazität jetzt höchstens 3 von 5; eine 4 setzt einen technischen Ausschluss voraus, der für den Inferenzpfad selbst belegt ist. Confidential Computing auf Infrastrukturebene allein genügt nicht. Sieben Bewertungen sinken von 4 auf 3: STACKIT, pluscloud open, Exoscale, Scaleway, noris, Cloud Temple und Infomaniak. Kein Anbieter steht damit derzeit bei 4.
SPOT rev22: Sovereignty Watch KW 38 und KW 39 eingearbeitet
Vier Bewertungen geändert: OVHcloud SecNumCloud von 5 auf 3, weil die ANSSI die SNC Cloud Platform als laufendes Verfahren führt. UpCloud ISO 27001 von 3 auf 4 nach Vorlage des vollständigen Zertifikats. IONOS Betreiberausschluss von 1 auf 2. AWS KI-Datenresidenz von 3 auf 4. Neu: die Katalogfassung je C5-Testat.
EuroCloud Summit: Souveränität ist messbar
Zwischen GmbH-Kulisse und EU-Flagge. Souveränität ist kein Etikett, sondern ein messbares Spektrum. Wo Anbieter wirklich liefern und warum Sovereignty Washing in beide Richtungen funktioniert. Mit Ausblick auf EU-CSF und CADA.
SITS Sovereign Summit: Sovereignty Washing erkennen
Wie erkennt man Sovereignty Washing, und welches Maß an Souveränität braucht ein Anwendungsfall wirklich? Wie sich Cloud-Angebote anhand öffentlich belegbarer Kriterien sachlich einordnen lassen.
CCX Cloud Computing Conference: Machbare Souveränität statt Marketing
Keynote zum Auftakt des zweiten Konferenztags. 17 Cloud-Anbieter unabhängig auf sechs Achsen verglichen, von der Datenresidenz über den Betreiberzugriff bis zu Eigentum und Jurisdiktion. Sovereignty Washing gibt es in beide Richtungen: weder AWS ESC noch EU-native Anbieter lösen ihre Versprechen voll ein.

European Cloud Sovereignty Report 2026
48 Seiten: Marktlage, Methodik, sechs marktübergreifende Befunde, 17 Anbieterprofile, vier sektorspezifische Szenarien und die vollständige EU-CSF-Referenzsicht. Der Report bildet den Datenstand März 2026 ab (SPOT rev20, 31 Kriterien); der Compass auf dieser Seite läuft inzwischen auf rev22 mit 43 Kriterien.
c.m.x channel meets x: Sovereignty Washing enttarnen
Wie Channel-Partner und Managed Service Provider die evidenzbasierte, anbieterneutrale Methodik des Compass nutzen, um Kunden fundiert zu beraten statt sich auf Marketing zu verlassen.

Sovereignty Washing: Wie man Cloud-Souveränität wirklich bewertet
Fachbeitrag im iX Magazin. Warum EU-Flagge und GmbH-Kulisse beide am selben Punkt vorbeigehen, und woran sich Souveränitätsversprechen tatsächlich prüfen lassen.
Unabhängigkeit und Offenlegung
Der Sovereign Cloud Compass ist eigenfinanziert und frei verfügbar. Es bestehen keine Zahlungen, Sponsorings, Werbe- oder Provisionsbeziehungen mit den bewerteten Anbietern.
Jörn Petereit hält über die IT Capital Partners GmbH eine Beteiligung an tecRacer, einem AWS-Partner. AWS European Sovereign Cloud ist einer der 17 bewerteten Anbieter. Für AWS gilt deshalb derselbe Maßstab wie für alle anderen, und er lässt sich nachrechnen: AWS erfüllt 9 der 12 Mindestkriterien und bleibt bei Eigentümerstruktur und FISA 702 auf 1 von 5 gedeckelt.
Honorare für Vorträge, sofern sie anfallen, werden an die IT Capital Partners GmbH gezahlt und haben keinen Einfluss auf Bewertungen.